Sommercamp 2026 "Ferien vom Krieg" - Jugendliche aus Odessa kommen nach Mainz
Seit Februar 2022 führt Russland Krieg einen umfassenden Krieg gegen die Ukraine,
welcher unzählige Opfer an der Front und auch unter Zivilisten fordert. Selbst
Kindergärten, Kirchen und Krankenhäuser werden immer wieder bombardiert und
mit Raketen beschossen. Kinder und Jugendliche müssen mit der ständigen Angst
vor Angriffen leben und immer wieder schwere Verletzungen oder den Tod von
Verwandten und Freunden verkraften.
Auch Odessa, die Partnerstadt von Mainz, wird immer wieder angegriffen. Der
Partnerschaftsverein Mainz-Odessa organisiert daher für jeweils 20 Jugendliche aus
der Partnerstadt zwei Sommercamps, bei denen sie, so der Titel des Projekts, „Ferien
vom Krieg“ machen können. Die 14- bis 16-jährigen erwartet ein buntes Programm
von Ausflügen und Veranstaltungen, bei denen sie Mainz und die Umgebung, aber
natürlich auch viele Menschen aus der Region kennenlernen können.
Peter Willisch, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, sagt: „Wir als junger
Verein können ‚Ferien vom Krieg‘ nur organisieren, weil wir mit anderen Akteuren
wie dem Ukrainischen Verein Mainz, der Stadt Mainz und der Deutsch-Ukrainischen
Gesellschaft zusammenarbeiten.“ Schatzmeister Prof. Dr. Markus Höffer-Mehlmer
ergänzt: „Und weil wir großzügige finanzielle Unterstützung bekommen: Das
rheinland-pfälzische Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration hat
eine Ausfallbürgschaft übernommen, so dass wir mit der Vorbereitung beginnen
konnten. Vor zwei Wochen hat sich die Beisheim Stiftung aus München
jetzt bereit erklärt, einen Großteil der Kosten von ‚Ferien vom Krieg‘ zu
finanzieren.“
Außerdem beteiligen sich die Landeshauptstadt Mainz, die private Winterberg-
Stiftung und die Toto-Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz an der Finanzierung.
„Über diese starke Unterstützung freuen wir uns sehr. Sie zeigt, dass die Solidarität
der Zivilgesellschaft auch im 5. Kriegsjahr weiter lebendig ist. Wir Mainzer stehen an
der Seite der Menschen in unserer Partnerstadt“, so das Resümee der Beiden.
